Aufgabe und Hintergrund Projekt „Grüne Industriepolitik“

Die österreichische Wirtschaft und unsere Arbeitswelt verändern sich durch Globalisierung, Digitalisierung und aktuell entscheidend durch die Herausforderungen der Klimakrise und die Folgen der Covid-19-Pandemie. Österreich ist hierbei nicht isoliert zu sehen, sondern eingebettet in die weltweiten Anstrengungen im Rahmen des Pariser Klimaabkommens und in die Europäische Green Deal Agenda.

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  Foto: ©Elmar Kriegner - stock.adobe.com

Österreich ist dank seiner breiten Industriebasis, seiner Forschungs- und Innovationsorientierung und seiner exportorientierten Wirtschaft in einer guten und chancenreichen Position. Beim zentralen Ziel der Dekarbonisierung zur Erreichung der Klimaneutralität ist darauf achten, einerseits die bestehende industrielle Basis im Transformationsprozess hin zur grünen Industrie zu unterstützen, und andererseits aktiv jene Zukunftsindustrien zu identifizieren, mit denen Österreich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten international Vorreiter sein kann und damit auch als „Klimaschutzmultiplikator“ über den österreichischen Standort hinaus wirken kann.

Vor diesem Hintergrund wurde im November 2020 das Projekt Grüne Industriepolitik unter Leitung des Sonderbeauftragten für Grüne Industriepolitik gestartet.

Sonderbeauftragter für Grüne Industriepolitik Dr. Michael Losch

Der Projektauftrag besteht dementsprechend in der strategisch politischen Beratung für eine Grüne Industriepolitik im Sinne einer Kompatibilität der österreichischen und europäischen Industriepolitik mit dem Green Deal, dem Pariser Klimaabkommen (→ oesterreich.gv.at) und der Forschungs-, Technologie- und Innovations-Strategie (FTI-Strategie).

Der Sonderbeauftragte steht den österreichischen Unternehmen seit Mai 2021 in Brüssel zur Verfügung, um deren Transformationsprozess hin zur Grünen Industrie zu unterstützen. In einer Vorbereitungsphase bis Mai arbeitete er gemeinsam mit den zuständigen Expertinnen und Experten an einer Bestandsaufnahme der relevanten Industriesektoren und insbesondere an der Identifikation der Transformationsgrade für die österreichischen Unternehmen sowie einem daraus zu erstellenden Konzept für die Unterstützung der österreichischen Unternehmen. Als Rahmen dient eine Studie, um eine evidenzbasierte wissenschaftliche Qualität zu ermöglichen. Das Ziel ist, dadurch die österreichische Stellung und mögliche Kooperation für österreichische Unternehmen in diesem Sektor – Grüne Industrie – zu verstärken.

Der Sonderbeauftragte hat in einer ersten Phase ein entsprechendes Netzwerk aufgebaut und arbeitet mit seinem Team selbständig und eigenverantwortlich in Abstimmung mit den jeweiligen Fachabteilungen. Er koordiniert nach Abstimmung mit den zuständigen Sektionsleiterinnen und Sektionsleitern eine BMK Task Force. Wesentlicher Erfolgsgarant und Notwendigkeit ist dabei die Sicherstellung des Know-How und Wissenstransfers innerhalb der Task Force sowie vom Projektleiter an das BMK sowie an die österreichischen Stakeholder.

Gruppenfoto vom Team für grüne Industriepolitik
Team, Foto: BMK / Wolfgang Mandl

Team des Sonderbeauftragten für Grüne Industriepolitik

Leitung: Dr. Michael Losch
Assistenz: Gabriela Brandl
Stellvertreterin: Mag.a Silvia Gehrer
Mitarbeiterin: Mag.a Carina Foglia-Schauer

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