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Häufig gestellte Fragen Antworten zu oft gestellten Fragen rund ums Thema Kunststoffabfälle finden sich in diesem Bereich.

Wieviel Plastikmüll fällt in Österreich jährlich an?

Jährlich fallen insgesamt rund 920.000 t Kunststoffabfälle in Österreich an. Darin enthalten sind sortenreine Kunststoffabfälle, wie Plastiksackerl, aber auch die Kunststoffanteile in sonstigen Produkten, wie Möbel oder Elektrogeräte.

Wie wird der meiste Plastikmüll verwertet (Recycling – thermische Verwertung – Deponierung)?

Der Kunststoffabfall wird vorwiegend thermisch verwertet, also verbrannt mit Nutzung der gewonnenen Energie. 2015 wurden 71% derart behandelt. 28% wurden einem Recycling zugeführt und nur 1% deponiert.

Welche Sackerl sind verboten?

Ab dem 1. Jänner 2020 sind Sackerl aus Kunststoff, mit oder ohne Tragegriff, die im Zuge des Einkaufs von Waren angeboten werden, verboten. Davon ausgenommen sollen Tragetaschen sein, die aus nachwachsenden Rohstoffen (wie Papier) hergestellt werden und biologisch vollständig abbaubar sind. Auch weiterhin erlaubt sind Plastiksackerl, die für bestimmte Zwecke im Haushalt gekauft werden, wie Müllsäcke, Jausensackerl, Gefriersackerl.

Wieviele Mengen an Plastikverpackungen werden bis 2025 reduziert?

Im Vergleich zu der Kunststoffverpackungsmenge aus dem Jahr 2016 sollen 20-25 Prozent der Plastikverpackungen eingespart werden. Das betrifft vor allem Verpackungen von Produkten zur einmaligen Verwendung und entspricht etwa einer Reduktion von 60.000 Tonnen Kunststoff.

Welche Produkte werden durch die neue EU Richtlinie über Einwegplastikprodukte verboten?

Zukünftig sind aufgrund der neuen europäischen Richtlinie folgende Kunststoffprodukte verboten, da es dafür bereits kunststofffreie Alternativen gibt:

Wattestäbchen, Besteck (Gabeln, Messer, Löffel, Essstäbchen), Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen, Luftballonstäbe, Lebensmittelverpackungen, Getränkebehälter und Trinkbecher aus Styropor. Weiters sind generell Produkte aus Kunststoffen verboten, die unter dem Einfluss von Licht und Sauerstoff in mikroskopisch kleine Partikel beziehungsweise Mikroplastik zerfallen.