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Vereinte Kräfte

Österreich bekennt sich klar zur Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs).

Gemäß dem Grundsatz „Leaving no one behind“ soll nachhaltige Entwicklung auf verschiedensten Ebenen forciert werden, um „ein gutes Leben für alle“ zu ermöglichen. Der erste Bericht zur Umsetzung der SDGs zeigt, dass Österreich bei der Umsetzung zahlreicher Nachhaltigkeitsziele bereits wichtige Erfolge verzeichnen konnte. Zugleich wird deutlich, dass dieses Engagement konsequent fortgesetzt und an den richtigen Hebeln verstärkt werden muss.

Basis für die Umsetzung der Agenda 2030 in Österreich bildet ein Ministerratsbeschluss der Bundesregierung vom 12. Jänner 2016. Alle Bundesministerien wurden beauftragt, die SDGs in ihre Strategien und Programme einzuarbeiten, entsprechende Aktionspläne zu erstellen und Maßnahmen zu treffen. So sollen die Nachhaltigkeitsziele wirksam in sämtliche Aktivitäten der österreichischen Politik und Verwaltung integriert sowie gemeinsam mit den Bundesländern, Städten und Gemeinden, Sozialpartnern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft umgesetzt werden – im Zeichen eines breiten, partizipativen und transparenten Stakeholder-Prozesses. Eines der wichtigsten bundesweiten Strategiepapiere ist dabei die Klima- und Energiestrategie #mission2030.

Auch auf internationaler Ebene will Österreich engagiert zum Erreichen der globalen Ziele beitragen und seine Rolle als Amtssitz internationaler Organisationen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung nutzen. In der EU setzt sich Österreich für ein mögliches rasches Auslaufen der Finanzierung und Subventionierung fossiler Infrastrukturen, für ein wirkungsvolles ETS-System, für einen CO2-Mindestpreis auf europäischer Ebene sowie für CO2-Grenzabgaben auf europäischer Ebene ein. Der „European Green Deal“ und der damit verbundene Investitionsplan sind für die Finanzierung von Maßnahmen eine gute Grundlage.