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Umweltförderung im Inland

Das Bundesministerium arbeitet schon heute für ein klimaverträgliches Energiesystem von morgen. Betriebe werden sowohl bei Energieeffizienzprojekten als auch bei der Umstellung auf Erneuerbare Energien unterstützt.

ein Mann bringt eine Fassadendämmung an
Arbeiten an der Fassade, Foto: BMLRT / Alexander Haiden

Gezielte Förderungen unterstützen nachhaltige Projekte, die die Energie- und Klimazukunft Österreichs maßgeblich mitbestimmen. Dabei löst jeder Euro umfangreiche Folgeinvestitionen aus und bereitet den Boden für neue Innovationen. Im Jahr 2019 wurden im Rahmen der Umweltförderung im Inland über 6.100 Projekte finanziell unterstützt. Damit werden werden langfristig CO2-Reduktionen von rund 246.600 Tonnen pro Jahr und Energieeinsparungen von circa 402 Gigawattstunden pro Jahr (GWh/a) erzielt und Kapazitäten zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energieträgern um rund 520 GWh/a gesteigert.

Betriebe werden sowohl bei Energieeffizienzprojekten als auch bei der Umstellung auf Erneuerbare Energien unterstützt. Wichtige Schwerpunkte betreffen die nachhaltige Nutzung von Biomasse und den Ausbau der Fernwärmeanlagen. Diese Bereiche sind besonders bedeutend für die Wirtschaft im ländlichen Raum und deshalb auch ein wichtiges Element der EU-Förderungen.

Ein erfolgreiches Instrument ist darüber hinaus seit 2009 die „Sanierungsoffensive“, welche budgetär einen Sonderposten darstellt und die darin enthaltene Förderungsaktion „raus aus Öl“, die seit 2018 den Ausstieg aus fossilen Heizungen forciert. In der Raumwärme gibt es – sowohl durch Sanierungen, aber auch durch eine Umstellung der Heizsysteme – ein großes Potenzial zur Vermeidung klimaschädlicher CO2-Emissionen.

Aufgrund der Bedeutung der „Umweltförderungen im Inland“ wurden die Budgetmittel deutlich aufgestockt. So sind für 2020 110 Millionen Euro für die „reguläre UFI“ und 142,7 Millionen Euro für die Sanierungsoffensive (inklusive circa 100 Millionen Euro für „raus aus Öl“) vorgesehen. Für die Jahre 2021 und 2022 sind 650 Millionen Euro für die Sanierungsoffensive und „raus aus Öl“ budgetiert sowie circa 50 Millionen Euro für einen staatlichen Haftungsrahmen zum Energie-Contracting. Weiters ist für die beiden kommenden Jahre ein Budget von 100 Millionen Euro zur zusätzlichen Unterstützung von einkommensschwachen Haushalten reserviert. Die „reguläre UFI“ erhält in den Jahren 2021 und 2022 jeweils circa 110 Millionen Euro.

Tipp

Weitere Informationen finden Sie unter umweltfoerderung.at.