Stadt und Land in die Zukunft denken

Die Agenda 2030 und die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung fördern eine zukunftsfähige lokale Gestaltung. Viele Städte und Gemeinden können bereits über ihre positiven Erfahrungen und Erfolge berichten.

Logo Agenda 2030 für Stadte und Gemeinden

Mit der Veranstaltungsreihe „Stadt und Land in die Zukunft denken“ möchte das Klimaschutzministerium gemeinsam mit der Nachhaltigkeitskoordination der Bundesländer und dem Österreichischen Städtebund und dem Österreichischen Gemeindebund die Agenda 2030 für österreichische Städte und Gemeinden in den Mittelpunkt rücken und den Austausch fördern.

Zwei Tagungen fanden bislang statt – mit den austragenden Bundesländern Oberösterreich im April 2019 in Linz und im April 2021 mit der Steiermark, letztere wurde Covid-bedingt nicht in Graz sondern als Online-Konferenz abgehalten. Im Jahr 2022 soll es eine Fortsetzung der Tagung geben.

Agenda 2030 und Lokale Agenda 21

Alle 193 Staaten der Vereinten Nationen (UN) verpflichteten sich 2015 zur Umsetzung der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 mit ihren 169 Unterzielen. Damit diese Umsetzung Wirkung zeigt, muss die nachhaltige Entwicklung auf internationaler, nationaler und regionaler Ebene stattfinden. Auf lokaler Ebene kommt dabei den Gemeinden und Städten eine wesentliche Rolle zu. Sie sind zugleich Orte und Impulsgeber für eine integrierte nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene.

Mit dem Programm der Lokalen Agenda 21 gibt es ein ideales Instrument zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf lokaler Ebene. In Österreich haben in den letzten 20 Jahren bereits mehr als 550 Gemeinden, Städte und Regionen einen Prozess zur Lokalen Agenda 21 begonnen. Im Rahmen des Bund-Länder-Netzwerkes wurden die Leitkriterien der Lokalen Agenda 21 an die Zielsetzungen der Agenda 2030 angepasst und bei der Landesumweltreferentenkonferenz im Jahr 2019 adaptiert.