Fahrsicherheitstraining als Maßnahme des aktiven Risk Managements Eva Aigner-Breuss, Christian Brandstätter, Monika Pilgerstorfer, Anna Müller, Michael Gatscha

Band 9
In dem vorliegenden Projekt "Fahrsicherheitstraining als Maßnahme des aktiven Risk Managements" wurde ein Fahrsicherheitstraining für Unfalllenkerinnen und Unfalllenker entwickelt, durchgeführt und evaluiert.

Titelbild der Publikation

Basierend auf einem Vorher-Nachher-Design wurden als Evaluationskriterien die Selbsteinschätzung des Fahrverhaltens und der Fahrzeugbeherrschung, verkehrsrelevante Einstellungen, Beurteilung des Fahrsicherheitstrainings und die individuelle Unfallbelastung herangezogen. Zwar konnte kein positiver Effekt des Fahrsicherheitstrainings nachgewiesen werden, aufgrund vorangegangener Studien ist dennoch eine grundsätzlich positive Wirkung der Maßnahme anzunehmen.

In zukünftigen Fahrsicherheitstrainings, vor allem für spezifische Zielgruppen wie Unfalllenkerinnen und -lenker, ist die Konzentration verstärkt auf Risikovermeidung anstatt auf Fahrtechnik zu legen. Für den Erfolg der Maßnahme scheint zudem eine Differenzierung der Gruppen hinsichtlich des Kriteriums Alter, da hier unterschiedliche Anforderungen an das Training vorliegen, zielführend zu sein. Das Projekt wurde vom Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds VSF des Bundesministeriums gefördert und von der Initiative zur Förderung der Verkehrssicherheit IFST (Projektleitung), dem Kuratorium für Verkehrssicherheit KfV, ÖAMTC, ARBÖ, Test and Training International und Wiener Städtische Versicherung AG durchgeführt.

Band 9: Fahrsicherheitstraining als Maßnahme des aktiven Risk Managements (PDF, 1 MB)