Band 078: Evaluierung der Kampagne „Lass Drogen nicht ans Steuer“

Das Fahren unter Einfluss von Drogen gefährdet die Sicherheit auf Österreichs Straßen. Mit der Kampagne "Lass Drogen nicht ans Steuer" beziehungsweise "Ich bin drogengefährdet" (Laufzeit 11/2018 bis 8/2019) zielte das Bundesministerium daher auf Bewusstseinsbildung zur Gefährlichkeit von drogenbeeinträchtigtem Fahren und zur Einhaltung des gesetzlichen Verbotes von Fahren unter Drogeneinfluss ab.

Titelblatt "Evaluierung der Drogenkampagne"

Auf Basis bestehender Studien (zum Beispiel Feymann & Salamon, 2018) und aktuellen Daten zum Fahren unter Drogeneinfluss wurde die Zielgruppe der Kampagne bestimmt sowie die Botschaften der Kampagne entwickelt. Das beauftragte Medienunternehmen entwickelte Slogans und Kampagnensujets. Bei der Auswahl der Sujets wurde besonders auf die Erreichbarkeit der Zielgruppe geachtet und aus diesem Grund ein Schwerpunkt auf die Verbreitung der Kampagne in Social-Media-Kanälen gelegt.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) führte die Evaluierung der Kampagne, die Hauptbestandteil des vorliegenden Berichts ist, durch. Ziel der Evaluierung war, die Effekte der Kampagne auf relevante Einstellungen und Meinungen bezüglich Fahren unter Drogeneinfluss zu erfassen sowie festzustellen, ob durch die gewählten Kanäle die Zielgruppe erreicht werden konnte und wie diese die Kampagne bewertete. Zudem sollten mittels der durchgeführten Befragungen Basisinformationen zu Einstellungen und Meinungen der Zielgruppe hinsichtlich der Gesetze und des Fahrens unter Drogeneinfluss gewonnen werden.

Evaluierung Drogenkampagne (PDF, 2 MB)