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Welche offenen Fragen stellen sich noch im Bereich des automatisierten Fahrens und welche Hürden gilt es zu überwinden?

Die Technologie, die hinter dem automatisierten Fahren steckt, ist schon sehr weit fortgeschritten. Um den Übergang vom teilautomatisierten zum autonomen Fahren zu ermöglichen, ist jedoch weiterer Optimierungsbedarf in folgenden Bereichen notwendig:

  • Cyber-Security und Datensicherheit: Schutz von Fahrzeugen und Infrastruktur gegen Bedrohungen und kriminelle Akte wie „Cyber-Attacken“ oder „Hackerangriffe“, aber auch zum Schutz der Datensicherheit im Sinne von „Data Protection“ und die Datenhoheit
  • Ethische Fragestellung und Entscheidungsfindung im Bereich des automatisierten Fahrens und der Robotik im Allgemeinen
  • Sicherstellung von robuster und zuverlässige Fehlererkennung und Fehlerkorrektur in Echtzeit (im Bereich von <0,1s)
  • Optimierung der Software: Design von fehlersicherer und ausfallsicherer/redundanter Software
  • Optimierung der Lokalisierungsmöglichkeiten im Bereich <5 cm
  • Klärung rechtlicher Aspekte und Harmonisierungen im internationalen Umfeld
  • Umgang mit dem Mischverkehr (Interaktion zwischen automatisierten und nicht automatisierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer) in der Übergangsphase, welche derzeit eine der größten Hürden darstellt
  • Mensch-Maschine-Interaktionen und die Fahrzeugübergabe vom Computer an den Menschen. Technisch sehr schwer beherrschbar sind nach wie vor ungeregelte Kreuzungen, wo beispielsweise Fahrer per Augenkontakt entscheiden, wer als erstes fährt, oder wenn Fußgänger spontan die Bewegung ändern.
  • Leistbarkeit der Systeme, da die Fahrzeuge nach wie vor sehr teuer sind

Das Bundesministerium will zu Klärung dieser offenen Fragestellungen einen ganzheitlichen und offenen Dialog mit der beteiligten Verwaltung, den Unternehmen, der Forschung und der Gesellschaft führen. Zusätzlich sollen bereits laufende Wirkungsanalysen eine ganzheitliche Betrachtung dieser Themen ermöglichen.