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Testen auf öffentlichen Straßen

Die Verordnung zum Automatisierten Fahren schafft den rechtlichen Rahmen für das Testen von Fahrzeugen, in denen Assistenzsysteme oder automatisierte Fahrsysteme vorhanden sind. Für den Erhalt einer befristeten Bescheinigung, müssen dem Bundesministerium vor Durchführung der Testfahrten definierte Nachweise erbracht werden. So unter anderem die Summe der bisher real zurückgelegten Testkilometer mit dem zu testendem System. Die nachzuweisende Summe ist hierbei anwendungsspezifisch. Dies ist dadurch zu begründen, dass für verschiedene Testszenarien, spezifische Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind, um ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten zu können.

Hierfür ist der Nachweis von real und virtuell getesteten Kilometern erforderlich. Von der Testorganisation ist im Vorfeld darzustellen, dass aufgrund einer Mischung aus zum Beispiel Simulationen, Tests am Prüfstand und Tests in abgesperrten Bereichen oder Realtests im Ausland ein äquivalenter Sicherheitslevel gegeben ist. Dabei sind besonders jene Elemente von Relevanz, die getestet werden sollen: So kann beispielsweise für Tests von Überholvorgängen die Gesamtzahl an im Vorfeld erprobten Testversuchen relevanter sein, als die auf leerer Straße gefahrenen Kilometer.

Die Anzahl der benötigten Testkilometer weicht beim Testen des Autobahnpiloten von den geforderten Testkilometern bei anderen Anwendungsfällen (selbstfahrender Bus und selbstfahrendes Heeresfahrzeug) aufgrund des höheren Sicherheitsrisikos bei Autobahngeschwindigkeiten ab.